Über mich

Zucht

Ziel

 

Die breite Vielfalt der Eigenschaften wie Fitness, Reproduktionsfähigkeit, Muttereigenschaften, Genügsamkeit, der feine Charakter sowie die Eignung zur asaisonalen Milchproduktion soll erhalten bleiben.

 

 

Technik

 

Die Tiere werden im Generhaltungsprogramm gezüchtet. Ziel dabei ist es durch die optimale Verpaarung die Inzuchtsrate der Nachkommen unter 5% zu halten. Dies wird erreicht, in dem die genetische Vielfalt der Mutter- und der Vaterlinien zum Einsatz kommt.


Die Züchter werden dabei durch Anpaarungsempfehlungen, die mit einem Computerprogramm errechnet werden, unterstützt.

Alle weiblichen und männlichen Zuchttiere sind mit Ohrmarken gekennzeichnet und verfügen über einen Abstammungsnachweis mit 5 Generationen.

 

Alle Jungwidder, die in die Zucht aufgenommen werden sollen, werden einmal im Jahr auf der Zentralwidderkörung einer Zuchtkommission vorgestellt.
Anhand der Merkmale von Typ, Rahmen, Form, Fundament und Wolle wird ihre Zuchttauglichkeit überprüft.


Nach Aufnahme in den Widderpool, wird ihre Abstammung durch eine Gewebeprobe überprüft. Auch ihre Mütter unterliegen einer Abstammungskontrolle mit Gewebeprobe.

 

Die Herdebuchaufnahme der weiblichen Tiere erfolgt nach denselben Kriterien am Betrieb des Züchters.

 

Zuchtbetriebe unterliegen außerdem noch diversen Gesundheitskontrollen.

Zuchtprogramm Krainer Steinschaft

Alle Schafzuchtverbände bewerten nach diesem Zuchtprogramm. Dieses wird/muss bei jeder Förderperiode neu eingereicht werden.

  • Farben

Es gibt vier Farbschläge: schwarz, weiß, gescheckt, grau
Farbgebung: Körper ohne Kopf, Schwanz und Füße

Braun (Jura-Braun): Widder nicht erlaubt

Bei weiblichen Tieren erlaubt, wenn weniger als die Hälfte bräunlich ist, wird nicht als Widdermutter anerkannt, Benotung im Typ mit 4

  • Gewicht

Beobachtung: Tiere werden größer

Gewicht der Altwidder:        65 - 80 kg

Gewicht der Muttertiere:     50 - 65 kg

Sollte das Gewicht etwas darüber bzw. darunter liegen, erfolgt keine negative Beurteilung bei der Körung, wenn das Gesamtbild passt

 

  • Zuchtbuch

Sobald ein Lamm in einem Herdebuchbetrieb geboren wird, wird es ins Zuchtbuch C eingetragen.

Alle gekörten Muttertiere mit der ZWKL 2b befinden sich im Zuchtbuch B.

Alle Widder und Muttertiere ab ZWKL 2a befinden sich im Zuchtbuch A.

Ziel ist es möglichst viele Tiere im Zuchtbuch A zu registriere.

Bewertung

Typ:

Die Typnote umfasst den Rassetyp, den Ausdruck, Kopfzeichnung, Ohrausprägung sowie Kopf- und Beinbewollung.

 

Rahmen:

Die Bewertung des Rahmens bezieht sich auf Körpergröße, Körperlänge, Bemuskelung,
Brustbreite, Rippenwölbung und Flankentiefe des Tieres.

 

Form:

Bei der Bewertung der Form werden die äußerlichen Formmerkmale von Schulter, Rücken, Becken sowie die Geschlossenheit der Körperpartien beachtet. Die Ausprägung der Hoden bei männlichen Tieren und die Euterform bei weiblichen Tieren sowie das Zahnbild werden als Formmerkmale bewertet. Die Nebenzitzen werden in der Formnote erfasst.

Euter:

Bei den weiblichen Tieren sind weit entfernte, minimale Nebenzitzen erlaubt, Formnote max. 6, wobei bei minimalen "Pünktchen-Zitzen" auch Note 7 erreicht werden kann. Eng anliegende sowie auf der Hauptzitze liegende Nebenzitzen bedeuten Zuchtausschluss. Neugeborene Lämmer besaugen die falsche Zitze und erhalten keine oder nicht genug Biestmilch.
4 milchführende Zitzen bedeuten Zuchtausschluss.

Für den Melkbetrieb bringen sie Unsauberkeit (erhöhte Keimzahlen), Melkzeuge können nicht richtig angelegt werden, Euterentzündungsrisiko ist erhöht.

Tiere mit großen Nebenzitzen dürfen zum Erhalt einer Linie am eigenen Betrieb weiter im   Zuchteinsatz bleiben. Ein Verkauf an andere Betriebe ist ausgeschlossen. 

Die Formnote 4 dieser Mutterschafe verhindert ihre Zulassung als Widdermutter. Euterbeurteilung beim Krainer Steinschaf muss beachtet werden.

  

Bei Widdern sind zwei minimale Nebenzitzen erlaubt, wenn der Abstand
zur Hauptzitze entsprechend gegeben ist.

 

Exterieurklassen

 

In die Exterieurklasse 1a können Tiere erst ab 18 Monate eingestuft werden. Wird ein Tier so bewertet, dass es eigentlich die 1a Klasse erreicht hätte, sich jedoch noch unter 18 Monate befindet, wird es automatisch 1b eingestuft. Um ein 1a Tier zu werden, muss es nach 18 Monate nochmals bewertet werden.

Exterieurklassen männliche Zuchttiere

 

     Mindestanforderungen Exterieurklassen

 

Exterieurklassen weibliche Zuchttiere

     Mindestanforderungen Exterieurklassen

 

 

 

 

 

Zucht- & Körkriterien: